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 [Wissen] Nach dem Tod

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Alketa

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BeitragThema: [Wissen] Nach dem Tod   So Sep 04 2016, 23:20 44

Die Götter von Leben und Tod befinden sich in einem ewigen Kampf um die Seelen. Nach dem Tod löst sich die Seele vom Körper und kommt in Kheas Reich, die Unterwelt. Doch die beiden Welten beeinflussen sich. Je nach dem wie man sein Leben auf der Erde gelebt hat, bestimmt man sein Leben nach dem Tod, denn die Unterwelt ist in mehrere Teile aufgeteilt.

Wenn eine Wesen stirbt, verweilt seine Seele noch für dreizehn Tage im Körper. In dieser Zeit muss der Tote bestattet werden. Danach gelangen sie entweder alleine, oder mit der Hilfe eines Nergal zum Eingang der Unterwelt. Dort entscheiden drei Göttinen über seine Seele. Khea, die Herrscherin der Totenwelt, an ihrer Seite ihre Mutter Alketa, die Göttin des Schicksals, Tali, die Göttin des Winters und des Endes und Zehra, die Göttin von Schuld und Unschuld. Sie entscheiden in welchen Teil der Unterwelt eine Seele geschickt wird.

Erebos

Der Erebos ist der grösste Teil der Unterwelt. Hier gelangen die meisten Seelen nach ihrem Tod hin. Es ist ein riesige Insel, die von einem schwarzen Meer umspült wird. Hier herrscht Khea. Es ist friedlich und still, doch der Alltag ist eintönig und ewig. Es gib weder Tag noch Nacht und auch keine Jahreszeiten. Den Seelen müssen für Khea und die anderen Götter abreiten und wurden ihrem freien Willen beraubt. Viele Seelen bleiben sehr lange hier. Die Zeit vergeht so schnell wie auf der Erde und manchmal vergehen Jahrhunderte bis ein Toter sich entschliesst zurück zu kehren. Wenn eine Seele ihren freien Willen wiedererlangt und wiedergeboren werden möchte, darf Khea ihm diesen Wunsch nicht verwehren. Er wird zum Ausgang des Erebos geschickt, wo ein riesiges Labyrinth den Weg versperrt. Findet eine Seele ihren Weg hindurch, darf sie wiedergeboren werden, doch oftmals vergehen erneut viele Jahrhunderte, bis man aus dem Labyrinth herausfindet.

Yama

Stirbt ein sündenfreies Wesen, das sein Leben stets im Sinne der Götter gelebt hat, wird seine Seele nach Yama geschickt. Dieses Land wird auch als Paradis bezeichnet und jeder Wunsch wird hier erfüllt. Den ganzen Tag darf kann man durch die weiten Wiesen wandern, an den kristallklaren Flüssen im Gras liegen oder in den Wäldern jagen. Er darf sich in Kyranas Bibliothek alles Wissen der Welt aneignen oder in Elirons Garten rauschende Feste feiern. Man darf solange hier bleiben, wie man möchte. Doch sobald man sich entscheidet, wiedergeboren zu werden, wird man zurück auf die Erde geschickt.

Hölle

Sünder werden nach ihrem Tod in die Hölle geschickt. Ein Ort der Qualen und Bestrafung, aber auch ein Quell der Reinigung. Die Seelen werden für ihre Verbrechen bestraft und durch Folter und Einsicht von ihren Sünden befreit.
Dabei ist die Hölle trichterförmig in mehrere Ebenen eingeteilt. Sie besteht aus neun Kreisen, die nach innen immer kleiner werden. Je tiefer ein Kreis, desto schlimmer war die Sünde für die man bestraft wird.
Der Legende nach gibt es sogar noch einen zehnten Kreis, in den die Götter ihre schlimmsten Feinde verbannen, doch niemand weiss genaues darüber.


  • 1. Unglaube


    Der erste Kreis der Hölle ist für all diejenigen, die nicht an die Götter glauben. Es ist eine ewige Wüste, am Himmel brennt ein riesiger Feuerball erbarmungslos, es gibt keine Nahrung, kein Wasser, nur vereinzelt uralte Ruinen, die einst prächtige Paläste gewesen sein müssen, von denen nun jedoch nur noch verfallene Steine übrig geblieben sind. Am Himmel ziehen schwarze Vögel hungrig ihre Kreise.
    Durst, Hunger und Einsamkeit treiben die Seelen in den Wahnsinn, während sie durch diese Ödnis wandern. Am Horizont sehen sie ständig eine wunderschöne Stadt, hohe Türme aus Gold und Silber, manchmal kann man entferntes Glockengeläut oder fröhliches Lachen hören. Diese Stadt ist Yama, das Paradis. Stets vor Augen der Verdammten, können sie es nicht erreichen, egal wie weit sie gehen. Schliesslich, nach vielen Wochen oder sogar Monaten, erscheint in einem grossen Gewitter der Gott Yelda. Ruhig erklärt dieser der Seele, wieso sie hier ist und fliegt dann mit ihr aus der Hölle über das Paradis zum Totengericht.

    2. Wollust, Völlerei, Faulheit


    Im zweiten Kreis der Hölle ist Platz für jene, die der Wolllust, Völlerei oder Faulheit verfallen sind. Die Verdammten waten durch einen bis zur Brust reichenden Morast, dabei tragen sie schwere Steinlasten auf dem Rücken, an die Handgelenke sind eiserne Ketten gebunden an denen ebenfalls Steine befestigt sind, die die Seelen hinter sich her ziehen müssen. Von Hunger und Durst geplagt, trinken sie den widerlichen Schlamm, was ihnen jedoch jegliche Kraft raubt. Bleiben sie stehen, werden sie tiefer hinabgezogen, bis sie bis zum Halse im Morast stehen. Sie sind solange hier gefangen, bis die Sünden völlig aus ihrer Seele gewichen sind.

    3. Hochmut, Stolz, Geiz, Habgier


    Im dritten Kreis leiden die Hochmütigen, Geizigen und Habgierigen. Es ist ein widerlicher Sumpf. Bis zu den Knien stehen die Sünder im Schlamm, durch den seltsame Kreaturen, nackte Würmer und schuppige Reptilien, schwimmen, auf der Jagd nach Beute. Durch die stickige Luft fliegen grosse, schwarze Mücken, gierig nach Blut. So wird Stolz und Gier gebrochen, denn die Verdammten haben nichts und müssen ständig um ihr Überleben kämpfen.

    4. Zorn, Neid


    Im vierten Kreis der Hölle zerfleischen sich die Zornigen und Neider gegenseitig, während ein Feuerregen auf sie nieder prasselt. In einer engen Schlucht, durch die ein Strom aus Blut fliesst, gehen sie gegeneinander los. Mit den blossen  Händen bekämpfen sie sich. Dabei können sie, wie in allen Ebenen der Hölle, nicht sterben. Ihre Wunden verheilen zwar immer wieder oberflächlich, dennoch bleibt ein furchtbarer Schmerz, der ihre Seelen auffrisst. Schliesslich brechen die Verdammten vor Schmerz zusammen und dann fangen sie an zu bereuen, jede Wunde die sie zugefügt haben und der Zorn und der Neid weicht Demut.

    5. Bestechliche, Heuchler, Betrüger


    Bestechliche, Heuchler und Betrüger werden im fünften Kreis der Hölle bestraft. Dieser besteht aus einer brennenden Stadt. Wunderschöne Paläste, Tempel und Häuser stehen alle in Flammen. Viele Wochen oder sogar Monate wandern die Verdammten durch diese furchtbare Landschaft, immer auf der Flucht vor den Flammen. Sobald sie sich ausruhen oder schlafen wollen, erreicht sie das Feuer und verbrennt ihre Körper. Ständig hören sie die schrecklichen Schreie anderer Seelen die gerade im Feuer gefangen sind, doch nie begegnen sie jemand anderem. Dann, endlich, treffen sie auf eine andere Person. Diese ist sehr nett zu ihnen und verspricht sie zu befreien und von diesem Ort wegzubringen, wenn sie etwas für ihn tun. In einem bestimmten Haus der Stadt liegt ein Schatz, diesen sollen die Seelen ihm bringen. Der Weg ist gefährlich, doch es ist die einzige Rettung. Bei dieser Person handelt es sich jedoch um niemand anderen als den Gott Ender. Er betrügt die Seelen, nimmt den Schatz und lässt sie lachend im Feuer zurück. Während die Seelen ein erneut verbrennen, wird die Sünde aus ihrem Körper getrieben.

    6. Bosheit


    Der sechste Kreis besteht aus einer ewigen Eiswüste. Hier leiden die Sünder, die der Bosheit verfallen sind. Sie haben sich an Leid und Schmerz anderer erfreut und sind nun dazu verdammt selbst zu leiden. Ihre Seelen wandeln in der eisigen Kälte umher. In der verschneiten Landschaft gibt es nichts, keine Wärme, keine Sonne, kein Leben. Die Kälte beisst sich ins Fleisch der Verdammten, brennt in ihnen wie Feuer und zerstört jeden Hochmut, jegliche Bosheit. Fangen die Seelen vor Schmerz oder Angst an zu weinen oder zeigen sonst Schwäche, hören sie von überall böses Gelächter und Stimmen die über sie spotten. Wenn sie dann aus vollem Herzen nach Gnade flehen erscheint eine junge Frau mit schneeweisser, durchsichtig schimmernder Haut und langem weissem Haar. Sie trägt ein eisblaues Kleid und silberne Bemalungen am ganzen Körper ist wunderschön, doch in ihrer Brust sieht man ein blaues Herz aus Eis schlagen und ihre blauen Augen sind kalt und gefühllos. So sehr die Verdammten auch flehen, sie bleibt kalt, denn es ist niemand anderer als Astrid, die Göttin der Rache und des Hass. Schliesslich zieht sie einen silbernen Pfeil und Jagd die Seele durch die Eislandschaft bis sie zusammenbricht. Sie schiesst den Pfeil direkt ins Herz und die Körper zerspringen in eine Eiswolke. Die Seelen jedoch, endlich befreit von ihrem kalten, bösen Herzen, werden zum Totengericht geführt.

    7.Ketzer, Gotteslästerer, Geächtete


    Im siebten Kreis werden all jene bestraft, die die Götter beleidigt haben. Ketzer, Gotteslästerer, Tempelschänder, Priestermörder oder solche, die von den Priestern verflucht oder geächtet wurden.
    Diese Ebene besteht aus einem dichten, dunklen Wald. In der Luft liegt ein Gift, das bei jedem Atemzug in der Kehle der Verdammten wie Feuer brennt und ihre Lungen zum zerbersten bringen scheint. In den hohen Baumkronen sitzen merkwürdige Affen mit leuchtenden roten Augen, langen Krallen an Händen und Füssen und scharfen Zähnen. Diese beschmeissen die Seelen unten am Boden mit spitzen Speeren, seltsamen, schrecklich stinkenden Früchten und Kot. Die Sträucher die am Boden wachsen sind voller Dornen und in den vielen kleinen Bächen fliesst statt Wasser ätzende Säure. Nur die stinkenden Früchte oder das Fleisch der Affen kann den Schmerz lindern, führt jedoch auch zu Erbrechen.
    Schliesslich erscheint den Verdammten ein junges Mädchen mit einem roten Kapuzenmantel und einer Laterne in der Hand. Dieses Mädchen ist Alisia, die Göttin der Wahrheit und sie führt die Seelen aus dem Wald. Dabei erzählt sie der Seele fröhlich, dass sie auf der Suche nach der Wahrheit ist und das diese manchmal schwer zu finden sei. Manchmal aber auch eindeutig und dann müsse man sie akzeptieren. Sobald man den Wald verlässt, wird das Mädchen immer grösser und grösser, dehnt sich aus, zerspringt und fährt dann als Wind durch alles hindurch.
    Die Ketzer und Gotteslästerer jedoch gelangen durch einen endlos erscheinenden, finsteren, geräuschlosen Gang, in dem sie nicht einmal ihre eigene Stimme hören können und schier dem Wahnsinn verfallen, zum Totengericht.

    8. Tyrannen


    Der achte Kreis der Hölle ist für Tyrannen und solche die ihre Macht zum Leid anderer ausnutzten. Herrscher, die ihr Volk ausbeuteten, aber auch Väter die ihre Familien misshandelten oder Reiche, die ihre Angestellten ausnutzten. All jene Mächtigen, die verwöhnt sind und nur zum eigenen Vorteil handeln.
    Die Verdammten stehen in einem grossen, wunderschönen Palast. An den Wänden grosse, kunstvolle Gemälde, von lachenden, glücklichen Menschen, Vorhänge und Spiegel. An der Decke hängen wertvolle Kronleuchter und vor ihnen steht ein Thron aus Gold und Silber und Samt, darauf liegt eine Krone, besetzt mit funkelnden Edelsteinen. Doch sobald die Seelen nach dieser Krone greifen, verdunkelt sich der Raum, als wären auf einmal Wolken aufgezogen, die die Sonne verdunkeln. Alle Spiegel zerbrechen und schreckliche Schreie tiefen Schmerzes ertönen und donnernd öffnen sich die grossen Torflügel. Draussen zeigt sich den Seelen ein grausamer Anblick. Unter ihnen ist eine grosse Stadt voll wunderschöner, edler Häuser, doch die Strassen werden von Blut durchflutet, ein schreckliches Gewitter tobt und überall sind die Bewohner der Stadt, schreiend, während sie unter Schmerzen zu sterben scheinen. Sobald die Seelen aus dem Palast getreten sind, schlägt das Tor zu und lässt die Seelen draussen. Diese müssen nun durch die Stadt laufen, alles ist voll Blut und überall flehen die Bürger sie um Hilfe an. Bald schon müssen sie erkennen, dass jeder der Sterbende ein bekanntes Gesicht trägt und sie erinnern sich an all das Leid das sie verursacht haben, an jedes Gesicht, dass ihretwegen Leiden musste. Die Bürger fangen an einen zu umringen und an den kostbaren Kleidern zu zerren. Jedoch kann man in ein Haus entkommen. Dort hängen lauter Bilder die die Seele als Held und Retter zeigen, von draussen tönen noch immer die Schreie herein. Sobald sie jedoch wieder hinaus gehen und jemandem helfen wollen, weichen die Bürger voller Angst zurück. An allen Häuserwänden hängen zerbrochene Spiegel, die die Seelen in ihrer wahren, hässlichen, bösen Gestalt zeigen. So sehr sie auch helfen möchten, jeder weicht nun völlig verängstigt zurück.
    Dann auf einmal gehen die Bürger auf den Verdammten los, voller Wut wollen sie ihn zerfleischen und sobald sie ihn bekommen, töten sie ihn. Das ganze beginnt von vorn und so werden langsam alle Sünden aus der Seele gewaschen.

    9. Verräter, Mörder, Vergewaltiger


    Der neunte Kreis der Hölle ist auch der berüchtigtste. Hier kommen jene hin, die die von den Göttern am meisten verachtete Sünden begangen haben.
    Es ist ein düsterer Kerkerbereich. Ein langer Gang an dem sich feuchte, modrige Zellen reihen in denen die Verdammten gefoltert werden.
    Dabei gibt es in den einzelnen Zellen die verschiedensten Methoden. Einige werden durch Isolation, komplette Dunkelheit und Stille, in der nicht einmal die eigenen Schrei zu hören sind, in den Wahnsinn getrieben. Andere werden von Höllendienern auf Foltergeräten gequält, verbrannt, gepeitscht, in Stücke geschnitten, gehäutet oder durch andere, widerliche Methoden bestraft. Jede Zelle ist auf den Verbrecher angepasst. Mörder und Vergewaltiger erfahren ihre schändliche Tat hunderte Male am eigenen Leib, Verräter erleben den von ihnen begangenen Verrat in der Rolle der Verratenen.


Totengericht

Jede Seele kommt zweimal vor das Totengericht. Beim ersten Mal richten Khea, die Totengöttin, Alketa, die Schicksalsgöttin, Tali, die Göttin des Winters und des Endes und Zehra, die Göttin von Schuld und Unschuld darüber, wohin der Verstorbene geschickt wird. Tali nimmt der Seele ihren Körper, der zu Staub zerfällt. Alketa legt das Schicksal der Seele offen und Zehra wägt Schuld und Unschuld ab, die die Seele auf sich geladen hat.
Zum zweiten Mal, bevor sie wiedergeboren werden. Eine Seele aus Yama kann sich jederzeit dazu entscheiden und wird direkt zum Totengericht geführt. Eine Seele aus dem Erebos muss erst den Weg durch das Labyrinth finden, dessen Ausgang ebenfalls zum Totengericht führt. Seelen aus der Hölle werden zum Totengericht gebracht, sobald sie für ihre Sünden gebüsst haben und ihre Seelen davon befreit sind.
Dieses Mal sind es Khea, Alketa, Jesper, die Göttin der Seelen und Erinnerungen und Nayka, die Göttin des Frühlings und des Anfangs. Jesper nimmt der Seele all ihre Erinnerungen, an ihr früheres Leben und ihre Zeit im Totenreich. Alketa gibt der Seele ein neues Schicksal und Nayka gibt ihr einen neuen Körper.

Die Seele wird zurück auf die Erde geschickt, wo sie wiedergeboren wird. Dabei kann ein Mensch als Elfe oder ein Mann als Frau wiedergeboren werden. Seelen sind Geschlechts- und Rassenlos.
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